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Linkshänderberatung


Flensburg und Eggebek

siehe auch unter www.linkshänderberatung-flensburg.de

Händigkeitsberatung nach Methodik Dr. Sattler

"Linksgerecht"

  • Beratungsstelle für Händigkeit und umgeschulte  Händigkeit
  • Beratung nach Terminabsprache (0173-241 98 09) in Flensburg, und Eggebek

Beratungsstelle für Händigkeit und umgeschulte Händigkeit

Was bedeutet eigentlich "Händigkeit"?

Die Händigkeit eines Menschen ist bereits vor der Geburt festgelegt. Sie hängt davon ab, welche Gehirnhälfte die führende, also die dominante ist.

Die Überlegenheit einer Hand in Ausdauer, Geschicklichkeit und Kraft nennt man Handdominanz. Sie wird bei einem Linkshänder über die motorischen Areale der rechten Gehirnhälfte gesteuert, bei einem Rechtshänder hingegen über die linke Gehirnhälfte.

Diese Hirnstruktur ist festgelegt und lässt sich - wodurch auch immer - nicht ändern.

Händigkeit = Hirnigkeit

Die Handdominanz zeigt sich meist schon sehr früh im Säuglings- bzw. Klienkindalter bei ersten Greifbewegungen, beim Daumenlutschen oder z.B. beim Essen mit den Fingern.

Neueste Untersuchungen gehen davon aus, dass die Handdominanz bei Menschen nahezu gleich verteilt ist: 50 % Linkshänder und 50% Rechtshänder.

Warum ist das frühzeitige Erkennen und Unterstützen der Handdominanz so wichtig?

Die Berücksichtigung der angeborenen Handdominanz gewährleistet eine gesunde Entwicklung des Kindes. Ein linkshändiges Kind ist genauso ausdauernd, geschickt und intelligent wie ein rechtshändiges.

Mittlerweile ist es in den Grundschulen bekannt, dass ein linkshändiges Kind nicht zum Schreiben mit der rechten Hand angehalten weden darf. Hier sollte möglichst die Linkshänderunterlage zum Einsatz kommen.

Doch schon bereits in den Jahren vor der Einschulung kann  es in der Familie, im Freundeskreis oder im Kindergarten durch gut gemeinte Aufforderungen wie z.B. "nimm doch die richtige / gute Hand" zur Umschulung kommen. Durch Nachahmung ("Lernen am Modell") schulen sich Kinder sogar zeitweise selber um. Oft sind es gerade die aufgeweckten Kinder, die zum Nachahmungseffekt tendieren! Unsere auf "rechts genormte" Umgebung ( Schraubenverschlüsse, Dosenöffner, Art des Tischdeckens etc.) trägt noch zusätzlich zur Umschulung bei. Ein unklarer oder  wechselnder Handgebrauch sollte frühzeitig              ( ab ca. 4 Jahre) durch Fachleute abgeklärt werden.

Eine Umschulung ist jedoch immer ein massiver Eingriff ins Gehirn, der unterschiedlichste Folgen haben kann:

Mögliche Primärfolgen:

  • Konzentrationsprobleme
  • feinmotorische Auffälligkeiten
  • schnelle Ermüdung
  • Sprachauffälligkeiten
  • Lese-Rechtschreibschwäche ( Legasthenie)
  • Links-/Rechtsunsicherheit
  • Gedächtnisstörungen ( "Knoten im Gehirn")

Bedingt dadurch kann es zu Sekundärfolgen kommen:

  • Minderwertigkeitsgefühle
  • Zurückgezogenheit
  • Unsicherheit
  • psychosomatische Störungen (z.B. Kopfschmerzen)

Wie können wir vorbeugen?

  • Unterschiede zwischen Links- und Rechtshändigkeit kennen, verstehen und akzeptieren
  • keinen Einfluss nehmen auf die Entwicklung des Handgebrauchs
  • unklare, wechselnde Händigkeit / vermeintliche "Beidhändigkeit" abklären lassen
  • Arbeitsmaterial entsprechend der angeborenen Händigkeit zur Verfügung stellen

Was bietet die Beratungsstelle für Händigkeit und umgeschulte Händigkeit?

  • Beratung
  • Informationsveranstaltungen
  • Fortbildungen für ErzieherInnen, LehrerInnen, ÄrztInnen, TherapeutInnen
  • Testung / Händigkeitsabklärung
  • Begleitung bei Rückschulung (auf Anfrage)
  • Grafomotorik-Kurse für linkshändiges Schreiben und rechtshändiges Schreiben