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Therapiebegleithund Lilly


Inzwischen unterstützen uns 2 weitere, sich in Ausbildung befindene Therapiebegleithunde Fite und Bamse sowie Floki ein Junghund der in Kürze in Ausbildung geht. Alle Hunde befinden sich regelmäßig in ärztlicher Kontrolle.

 

Flensburg und Eggebek


Tiergestützte Therapie mit dem
Behinderten- und Therapiebegleithund „Lilly“

Ich möchte mich Euch / Ihnen hiermit vorstellen:

 

Mein Name ist Lilly und ich bin eine Labrador – Retrievermixhündin und am

27. Februar 2006 geboren.

Ende April wurde ich dann von meinen neuen Frauchen Anke Petersen abgeholt.

Ich war ja noch so klein, wog gerade mal 4 Kilo und mein Frauchen und ihre Familie hatten mit mir viel zu tun und mussten mir viel beibringen.

Ab sofort war ich jeden Tag mit in der Praxis und machte   am Anfang ziemlich viel Mist, so dass mein Frauchen ganz schön verzweifelt war.

Aber wie das halt so ist, ich wurde größer und größer, wiege jetzt ca. 25 Kilo und bin nach viel Hundeschule und einer Zusatzausbildung als Therapiebegleithund  / Behindertenbegleithund gelegentlich auch bei den Therapien unterstützend dabei.

Mein Frauchen geht regelmäßig mit mir zum Tierarzt. Ich werde immer gegen Parasiten ( Würmer, Flöhe usw. ) vorbeugend behandelt.

Leider bin auch ich nicht perfekt. Ich habe allerlei Allergien und darf daher nicht alles fressen.

Ansonsten bin ich in einem sehr guten Gesundheitszustand.

Aus vielen wissenschaftlichen Untersuchungen geht hervor, dass die Mensch – Tier Beziehung eine  besondere Beziehung ist, das uns viele wertvolle Möglichkeiten bietet. Die Eigenschaften eines Hundes, professionell eingesetzt als Therapiebegleithund, erfüllt hier ganz besondere Zwecke, die eine Therapie effektiver und qualitativ hochwertiger gestalten können und / oder zu einer weiteren Verbesserung des Lern- und Entwicklungsklimas führen.

Die Besonderheiten eines Therapiebegleithundes werden im Folgenden kurz beschrieben:

  • Ein Therapiebegleithund ist wertefrei, verurteilt nicht, er beurteilt nicht. Er freut sich über jeden Menschen, ob    groß oder klein, schnell oder langsam, sprechen oder nicht sprechen. Wenn Menschen sich ungeschickt verhalten,  wenn sie sich anders bewegen, wenn sie im Rollstuhl sitzen, wenn sie nicht deutlich sprechen oder nur einige Laute von sich geben stört ihn das nicht. Er nimmt es gelassen hin,  reagiert vielmehr auf Körpersprache, auf die Stimme,       auf die Augen und antwortet freudig auf jede Art der Reaktion. Ein Therapiebegleithund ist neugierig, offen und kontaktfreudig. Er geht fröhlich auf jeden zu. Er fordert immer wieder zum Kontakt auf, gibt nicht auf wenn nicht sofort eine Reaktion erfolgt.
  • Ein Therapiebegleithund regt immer zum Sprechen oder Reagieren an.
  • Ein Therapiebegleithund bündelt die Konzentration. Die Konzentrationszeit des Patienten kann insgesamt oft verlängert werden und ist oftmals effektiver
  • In vielen Fällen erleichtert er die Kontaktaufnahme. Der Hund bildet eine Brücke zwischen Therapeut und   Patient. Er hört immer aufmerksam zu und redet nicht dazwischen.

Ein professioneller Therapiebegleithundeeinsatz muss jedes Mal gut durchdacht sein. Es gibt auch Situationen, in denen von dem Einsatz abzuraten ist.

In der Praxis steht immer ein Hundefreier Raum für Allergiker zur Verfügung.

Die Tierbesitzer unter Ihnen wissen es schon längst:

Es gibt kaum eine bessere Methode um mit einem andren Menschen in Kontakt zu treten als über einen Hund oder   eine Katze. Das Rudeltier Hund ist gesellig, freundlich und gelehrig, wobei sich bestimmte Rassen wie zum Beispiel Retriever oder Labradore besonders hervortun.

Übertragung von Krankheiten bei Tierhaltung oder
Tiere in medizinischen / therapeutischen
oder pädagogischen Einrichtungen

Eine Schlussbetrachtung des Robert Koch Institutes

Zusammenfassend erlaubt die Auswertung der verfügbaren Daten den Schluss, dass:

Der positive Einfluss des Tieres auf den Menschen die mögliche Gefährdung übersteigt. Das Risiko der Übertragung von viralen, bakteriellen, mykotischen oder parasitären Zoonosenerregern von Tieren auf den Menschen kann durch Einhaltung hygienischer Maßnahmen sowie durch tierärztliche Überwachung, verbunden mit bestimmten Impfungen ,  erheblich reduziert werden. Das Risiko einer Allergie muss im Einzelfall gegen den Gewinn an Lebensqualität abgewogen werden.

Hinweis:

Inzwischen ist Lilly im hohen Alter, wo sie zwar noch in der Praxis ist, aber nur sehr wenig therapeutisch eingesetzt wird. 

Trotzdem freut sie sich dabei sein zu dürfen.


Da unsere Lilly inzwischen schon über 12 Jahre und Bestandteil der Praxis ist, darf sie immer dabei sein ohne "arbeiten" zu müssen. Sie läßt sich von allen verwöhnen und erfreut unsere Patienten durch ihre Anwesenheit


Für nähere Informationen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.